Blumenkohl mit Kokos-Erdnuss-Soße

Natürlich gab es auch eine kleine Abschiedsfeier für mich, bevor ich nach Canada gegangen bin. Es war ein kleiner Kreis, aber dafür sehr gemütlich und entspannt. Meine Mutter und ich hatten vorher schon die ganze Zeit darüber nachgedacht, was wir für den Tag kochen sollen. Es sollte was einfaches sein, das schnell ging. Etwas, was man auch leicht ergänzen kann, da ja nicht alle vegetarisch bzw. vegan sind – eigentlich bin ja nur ich vegan, aber meine Mutter ist immerhin vegetarisch.Ich liebe es eigentlich, wenn man mehrere Sachen zur Auswahl hat, so dass man sich einen schönen bunten Teller zurecht mixen kann. Für mich war also klar, dass wir eher viele kleinere Sachen machen, aber wir wussten immer noch nicht was. Blumenkohl mit Kokos-Erdnuss-Soße weiterlesen

Italienischer Zucchini-Rucola-Salat

Manchmal braucht man einfach einen Salat. Ich liebe Salate, die reichhaltig sind. Natürlich ist jeder Salat reich an Vitaminen und Mineralien, das meine ich damit nicht. Was ich meine ist, dass mich der Salat so gut sättigt, dass ich nichts anderes mehr dazu brauche. Dieser italienische Zucchini-Rucola-Salat gehört definitiv in diese Kategorie! Mehr brauche ich nicht. Die Kombination aus dem intensiven, fast scharfen Rucola und dem Knoblauch mit der angebratenen Zucchini und den Tomaten ist einfach traumhaft. Die Tomaten und der Reissirup/Agavensirup entschärfen den Rucola auch ein wenig, was dem ganzen noch mal einen schönen, einzigartigen Geschmack gibt.  Italienischer Zucchini-Rucola-Salat weiterlesen

Brokkoli-Avocado-Mango Salat

I am back! Endlich komme ich wieder dazu an meinem Blog zu arbeiten. Ich bin jetzt seit einem Monat in Canada und bisher gefällt es mir ganz gut. Über meine Erlebnisse hier im Land des Ahornblattes berichte ich hier: cantgowithouttravel

Bisher habe ich hier keine neuen Rezepte ausprobiert, d.h. alles was ich hier noch verblogge, sind Rezepte, die ich in Deutschland ausprobiert und für gut befunden habe. Ich hoffe, dass ich hier auch ein bisschen weiter rumprobieren kann, aber dafür müsste ich etwas sesshafter werden. Beim Rumreisen kann man schlecht kochen, auch im Hostel wird es schwierig. Es ist nicht so, dass man im Hostel nicht kochen kann, ich habe dort schließlich etwas zubereitet, aber erstens kauft man nur das Nötigste ein – wer hat schon Lust und vorallem Platz beim Backpacking sämtliche Lebensmittel mit zu schleppen – und zweitens ist das Equippment nicht so, wie man es von zu Hause kennt – Mixer oder Pürierstab im Hostel? Fehlanzeige! Deswegen gibt es dort für mich nur einfache Gemüsepfannen mit Reis oder Nudeln. Ich werde aber noch einen Post darüber schreiben, was ich hier an veganes Essen esse, wie ich mich vegan unterwegs ernähre und wo man gut einkaufen kann. Brokkoli-Avocado-Mango Salat weiterlesen

Buchweizen-Radieschen Salat

Ohje, diese lange Pause war gar nicht beabsichtigt! Es ist nicht so, dass ich einen Koch-Blackout hatte, sondern viel mehr absolut keine Zeit hatte. Zum Kochen hatte ich schon Zeit, aber leider nicht zum bloggen. Der Grund dafür ist, dass ich in 10 Tagen nach Canada fliegen werde und dort auch ein Jahr bleiben werde. Dafür musste ich aber die letzten Wochen so einiges organisieren und erledigen. Gerade in den letzten zwei Arbeitswochen kam dann auch schon mal das kochen zu kurz. Leider. Buchweizen-Radieschen Salat weiterlesen

Grüner Spargel mit Rosmarin-Kartoffeln

Ich liebe den Wechsel von Jahreszeiten! Egal ob vom Winter in den Frühling, vom Frühling in den Sommer, vom Sommer in den Herbst oder auch vom Herbst in den Winter. Ich finde jede Jahreszeit hat etwas Besonderes und man sollte alle gleich genießen. Natürlich hat man immer eine Lieblingsjahreszeit, die eine mögen den Winter lieber, die anderen den Sommer. Das ist ja auch völlig in Ordnung so, wo kämen wir denn hin, wenn alle dasselbe gleich gut finden würden? Ich z. B. bin ein Fan vom Frühling. Ich mag die ersten Sonnenstrahlen, die ersten grünen Blätter an den Bäumen, die ersten Blumen, die aus dem Boden sprießen und das ganze Obst und Gemüse, das dann wieder Saison hat! Grüner Spargel mit Rosmarin-Kartoffeln weiterlesen

Reis-Kokos-Porridge

Ein Porridge aus Reis? Geht das? Oh ja und wie! Bei Alnatura gibt es nämlich Reisflocken, die eine super Alternative zu Haferflocken sind. Wenn man z. B. den Haferflocken überdrüssig ist (was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, ich liebe Haferflocken einfach!) oder man keine Haferflocken verträgt z. B. aufgrund einer Glutenintoleranz, dann sind Reisflocken definitiv eine sehr gute Möglichkeit trotzdem ein Porridge zu essen. Es gibt zwar auch glutenfreie Haferflocken, aber hier schneiden die Reisflocken preislich besser ab. Geschmacklich gibt es schon einen Unterschied zu Haferflocken, aber das ist natürlich auch klar, Reisflocken sind nunmal keine Haferflocken. Dafür riechen Reisflocken beim Kochen nach Milchreis! Reis-Kokos-Porridge weiterlesen

Quinoa Salat

Ich liebe ja Quinoa und könnte den ständig essen. Er schmeckt so gut, ist vielfältig und lässt mich einfach immer gut fühlen. Bisher habe ich selbst immer nur den weißen Quinoa gekocht, wobei ich demnächst mal einen Mix aus dem weißen, roten und schwarzen Quinoa ausprobieren sollte/möchte. Der weiße Quinoa ist aber keine raffinierte Version von den anderen beiden Sorten, also keine Angst, wenn ihr nur den isst. Er ist genauso gesund, wie die anderen beiden Varianten. Der Unterschied besteht nur in der Textur und im Geschmack, so soll der schwarze Quinoa fester sein und einen nussigeren Geschmack haben. Quinoa Salat weiterlesen

Book Review – Deliciously Ella

Heute gibt es mal kein Rezept, sondern eine Buchrezension. Ich muss gestehen, dass ich nicht viele Kochbücher habe. Das liegt aber auch einfach daran, dass ich selten nach Rezept koche. Selbst wenn ich mir mal ein Rezept raussuche, das ich kochen möchte, dann improvisier ich, weil ich mal diese Zutat oder die andere nicht habe. Ein hundertprozentiges Nachkochen eines Rezeptes klappt bei mir wirklich nie. Auch wenn ich alle Zutaten da habe, ändere ich das Rezept gerne um, weil mir spontan die Lust auf eine weitere Zutat kommt. Ich finde auch, dass kochen ein kreativer Akt ist und man sich nicht streng an Rezepte halten sollte. Rezepte sind für mich eher Ideengeber. Book Review – Deliciously Ella weiterlesen

Rejuvenate Bowl

Gerade jetzt braucht der Körper etwas Gutes. Jetzt sollte man ihn da unterstützen, wo man nur kann. Denn der Wechsel von Winter auf Frühling – was ich immer besonders schön finde – kann den Körper schon beanspruchen. Vor allem, wenn einen dann doch die Grippe erwischt. Mich hatte es vor ca. zwei Wochen auch erwischt und mal ehrlich, niemand will wirklich krank sein, oder? Deswegen denke ich, dass es wichtig ist, dem Körper viel Energie, Vitamine und Mineralien zu geben, damit er sich selbst regenieren kann. Viel Gemüse, am besten grünes Gemüse und Linsen, Bohnen, Quinoa stehen jetzt jetzt bei mir auf dem Speiseplan. Man kann die Sachen super kombinieren und das beste ist, das man nicht wirklich lange in der Küche stehen muss. Trotzdem hat man eine großartige Auswahl an Vitaminen und Nährstoffen und es schmeckt auch noch wunderbar. Rejuvenate Bowl weiterlesen

Energy Balls

Wenn mir vor drei Jahren jemand gesagt hätte, dass ich irgendwann komplett Zuckerfrei leben werde, dann hätte ich denjenigen wahrscheinlich ausgelacht. Ich meine, ich war ein Zuckerjunkie! Schokolade, Kekse und andere Süßigkeiten gehörten einfach zu meinem Tagesablauf dazu wie das morgendliche Aufstehen. Ich dachte auch immer, dass ich täglich Schokolade brauche, um meinen Zuckerhaushalt aufrecht zu erhalten und damit meine Gehirnzellen Futter bekommen. Ja, ja, jetzt bin ich schlauer! Nach über 1 1/2 Jahren ohne Zucker kann ich sagen, dass es meinem Zuckerhaushalt nie besser ging und auch mein Gehirn bekommt genug und mit Sicherheit auch das beste Futter, dass es je bekommen hat.

Komplett ohne „Süßigkeiten“ kann ich aber nicht leben, weshalb ich mir hin und wieder doch etwas Gutes gönne. Aber das sind wahrscheinlich auch die gesündesten Süßigkeiten, die ich je in meinem Leben hatte un das beste daran, ganz ohne Zucker und irgendwelchen komischen Zusatzstoffen! Und dabei noch super lecker! Energy Balls gehen total schnell und sind – leider – genauso schnell wieder weg. Ich freue mich auch immer, wenn es anderen genauso gut schmeckt wie mir. Selbst meine Mutter macht die mittlerweile gerne. Was ich an denen auch liebe ist, dass man jedes Mal eine neue Kombination zusammenstellen kann, je nach Geschmack. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Meine Lieblingskombination ist diese hier:

100 g Walnüsse
100 g Datteln
1 EL Haferflocken
ca. 1-2 TL Kokosraspeln
1 Prise gemahlene Vanille
Zitronensaft aus einer halben Zitrone
etwas gerriebene Zitronenschale
2 EL Kakao
gepuffter Amarant zum Dekorieren

Die Walnüsse und Datteln kommen zuerst in die Küchenmaschine und werden zusammen für ein paar Sekunden gemahlen. Danach gebt ihr die restlichen Zutaten dazu, bis auf den Amaranth, und mixed alles zusammen solange, bis eine schöne einheitliche Masse entsteht. Es sollte nicht zu lange gemixt werden, da die Walnüsse sehr schnell ihr Öl verlieren und die Masse, dann auch sehr ölig wird. Nun könnt ihr mit beiden Händen Bällchen aus der Masse rollen und mit dem Amaranth dekorieren. Alternativ könnt ihr dafür auch Kokosraspeln nehmen, die sind auch super dafür. Oder ihr lässt sie so, wie sie sind. Nun nur noch für mind. eine Stunde in den Kühlschrank stellen und danach genießen.

EnergyBalls3

Ich möchte auf die Energy Bällchen nicht mehr verzichten! Mich stört es mittlerweile auch nicht mehr, wenn ich keinen Kuchen oder Süßigkeiten essen kann, wenn ich irgendwo zu Besuch bin. Die mittleidigen Blicke, die ich bekomme, würde ich am liebsten immer wegwischen, denn ich weiß, dass die Sachen, die ich esse viel besser sind. Und auch viel leckerer!